Psychosoziales Zentrum für Flüchtlinge (PSZ)
Das Psychosoziale Zentrum für Flüchtlinge (PSZ) besteht seit 1980. Damals war es hauptsächlich für die Betreuung und Begleitung von Kontingent-Flüchtlingen aus Vietnam und Kambodscha zuständig. Im Laufe der Jahre hat sich das Angebot auf Flüchtlinge aller Nationalitäten ausgeweitet. Das Zentrum ist wie zwei weitere bayerische Einrichtungen in Lindau und München Mitglied in der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAFF e.V. Als überregionale Beratungsstelle bietet das PSZ seine Dienste kostenlos und unabhängig von Nationalität, Religion und Aufenthaltsstatus an. Der Einzugsbereich des PSZ erstreckt sich auf den nordbayerischen Raum.
Schwerpunkte unserer Tätigkeit sind
- Psychotherapeutische Behandlung und psychologische Beratung der Flüchtlinge mit psychischen Störungen
- Traumaspezifische Behandlung von Opfern organisierter, (nicht-)staatlicher und sexualisierter Gewalt und Folterüberlebenden
- Psychotherapie von psychischen Folgen bei HIV-Infizierten, bzw. kranken Flüchtlingen
- Psychosoziale und psychologische Beratung und Therapie von unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen
- Umfassende sozialpädagogische Beratung in Asyl-, Aufenthalts- und sozialrechtlichen Fragen
- Hilfestellung bei Familienzusammenführung, bei akuten Krisen, bei Ämterangelegenheiten
- Beratung zu Rück- und Weiterwanderung
- Beratung binationale Paare und Familien
- Kollegiale Beratung von haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen aus der Flüchtlingsarbeit
- Fachberatung anderer Organisationen und Einzelpersonen
- Öffentlichkeitsarbeit
Sprachen
Deutsch, Englisch und Französisch
Im Einzelfall werden Dolmetscher zur Therapie hinzugezogen.
Unser Angebot richtet sich an
- Flüchtlinge mit unterschiedlichen Aufenthaltstiteln
- Binationale Paare und Familien
- Auswanderungswillige und Ausllandstätige
- Ehrenamtliche
- Kirchengemeinden
- MitarbeiterInnen anderer Organisationen
Unser Angebot ist für Flüchtlinge kostenlos
Das PSZ wird finanziert aus
- Mitteln der Bayerischen Landeskirche
- Zuschüssen des Sozialministeriums für Arbeit, Familie, Frauen und Soziales
- Eigenmitteln der Rummelsberger Dienste für junge Menschen gGmbH
Das Team
Bereichsleitung: Herr Werner Pfingstgraef
Tel. 0911/39363-62
Fax 0911/39363-61
Mobil: 0170 7884746
St.- Johannis-Mühlgasse 5
90419 Nürnberg
Mitarbeiterinnen:
Uta Bauer (Dipl.Soz.-Päd.)
Tel.: 0911/39363-56
E-Mail: bauer.uta@rummelsberger.net
Dorothea Mäckl (Dipl. Soz.Päd.)
Tel. 0911-39 363-57
Mail maeckl.dorothea@rummelsberger.net
Charlotte Büllesbach (Dipl. Soz.-Päd. mit gestalttherapeutischer Zusatzausbildung)
Tel. 0911-39 363-60
Mail buellesbach.charlotte@rummelsberger.net
Julia Schuster (Dipl.-Psych.)
Tel. 0911-39 363-59
Mail schuster.julia@rummelsberger.net
Anne Schirmer (Dipl.-Psych.)
Tel. 0911-39 363-59
Mail schirmer.anne@rummelsberger.net
Telefonische Anmeldung zur Therapie
Jeden Montag von 13.00-15.00 Uhr unter 0911-39 363-55
Adresse und Anfahrt
Psychosoziales Zentrum für Flüchtlinge
St.- Johannis-Mühlgasse 5
90419 Nürnberg
Mit der Straßenbahnlinie 6 Richtung Westfriedhof oder 9 Richtung Thon, Haltestelle Hallertor, dann zu Fuß weiter in Fahrtrichtung, erste Straße links (Johannisstraße) und nächste Straße rechts (St.-Johannis-Mühlgasse)
Wegbeschreibung: