Kraft. Mut. Liebe. Selbstvertrauen.

Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien

Wissenschaftlicher Beirat

Unterstützt wird die Aktion Schutzbengel von einem wissenschaftlichen Beirat, der sich aus Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Unternehmen zusammensetzt.

Joachim Herrmann
MdL und bayerischer Staatminister des Inneren, München

Seit 2003 ist Joachim Herrmann Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag und seit 1994 Mitglied des Bayerischen Landtags. Von 1999 bis 2003 war er stellvertretender Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, von 1998 bis 1999 Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit und von 1997 bis 1998 stellvertretender Generalsekretär der CSU. Joachim Herrmann ist Jurist und zugelassener Rechtsanwalt.
     
Michael Löher
Ass. jur. - Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e. V.

Seit 2000 ist Michael Löher beim Deutschen Verein tätig: zunächst als Geschäftsführer, seit 2007 nach Satzungsänderung ist er alleiniger Vorstand des Deutschen Vereins.
Herr Löher arbeitete zuvor im Ministerium für Arbeit, Frauen, Gesundheit und Soziales, Kinder- und Jugend des Landes Sachsen-Anhalt als stellvertretender Abteilungsleiter und Referatsleiter für Familienpolitik in der Abteilung Kinder, Jugend, Familie und Sport. In der Ministerialverwaltung des Landes Sachsen-Anhalt im Ministerium für Finanzen war er Referatsleiter für Kabinetts- und Landtagsangelegenheiten und anschließend Leiter des Büros des Ministerpräsidenten in der Staatskanzlei.
    
Reiner Prölß
Diplom-Pädagoge (Univ.), Diplom-Sozialpädagoge (FH), Berufsmäßiger Stadtrat für Jugend, Familie und Soziales in Nürnberg 

Reiner Prölß gilt als bundesweit anerkannter Jugendhilfeexperte. Er war verantwortlich beteiligt an der Planung, Vorbereitung und Gründung der gemeinnützigen städtischen Beschäftigungsgesellschaft Noris-Arbeit. Mit seiner Unterstützung wurde das Bündnis für Familie in Nürnberg geschaffen. Prölß war bis 2006 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Jugendhilfe, in der rund 100 bundesweit tätige Jugend- und Wohlfahrtsverbände, Fachorganisationen, Jugendbehörden sowie Organisationen und Institutionen der Wissenschaft und Ausbildung zusammengeschlossen sind. Am 15. Dezember 2004 wählte der Stadtrat Reiner Prölß zum neuen Sozialreferenten. Seine sechsjährige Amtszeit als berufsmäßiger Stadtrat für Jugend, Familie und Soziales begann am 1. Januar 2005. 
   
Prof. Dr. Bernd-Rüdeger Sonnen
Vorstandsvorsitzender der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfe, Hamburg

Seit 1997 ist Bernd-Rüdeger Sonnen Vorstandsvorsitzender der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfe (DVJJ), seit 1978 Professor für Strafrecht an der Universität Hamburg. Von 1976 bis 1978 hielt er eine Professur an der Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik. Er übernimmt vereinzelt Strafverteidigungen, hauptsächlich im Jugendbereich. Zu seinen Arbeits- und Forschungsschwerpunkten gehören u.a. Strafrecht, Jugendstrafrecht und Kriminalpolitik.
    
Prof. Dr. Thomas Rauschenbach
Vorstand und Direktor des Deutschen Jugendinstituts e. V., München

Seit 2002 ist Prof. Dr. Thomas Rauschenbach Direktor und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Jugendinstituts e. V. in München, seit 1989 Professor für Sozialpädagogik an der Universität Dortmund.
Herr Rauschenbach ist in mehreren Gremien und Ausschüssen tätig, u.a. seit 1993 im Hauptausschuss des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge; seit 1997 Leiter der Dortmunder Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendhilfestatistik; seit 2000 Mitglied im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe – AGJ; seit 2002 Leiter der Forschungsverbundes Deutsches Jugendinstitut/Universität Dortmund; 1999-2002 Mitglied der Sachverständigenkommission des 11. Kinder- und Jugendberichts; 2003-2005 Vorsitzender der Sachverständigenkommission des 12. Kinder- und Jugendberichts.
Zu seinen Arbeits- und Forschungsschwerpunkten gehören u.a. die Bildung im Kindes- und Jugendalter, die Jugendarbeit, die Ausbildung und der Arbeitsmarkt für soziale Berufe, das Ehrenamt bzw. die Freiwilligendienste/Zivildienst sowie die Theorie der Sozialen Arbeit.

Marlene Rupprecht
Mitglied des Bundestages i.R.

Nach dem Abitur1967 absolvierte Marlene Rupprecht ein Studium für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Sonderschulen und war anschließend als Lehrerin tätig. Rupprecht ist verheiratet und hat eine Tochter. Sie war Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Fürth. Am 25. September 1996 rückte Marlene Rupprecht für den ausgeschiedenen Abgeordneten Peter Glotz in den Bundestag nach. Seit 2002 gehört sie der Kinderkommission des Deutschen Bundestages an. Von 2002 bis 2005 war sie stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe „Europarat“ der SPD-Bundestagsfraktion. Seit Januar 2003 ist Rupprecht Kinderbeauftrage der SPD-Fraktion, und seit November 2005 außerdem stellvertretende Sprecherin der Fraktionsarbeitsgruppe „Petitionen“. Sie ist ordentliches Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Marlene Rupprecht ist stets über die Landesliste Bayern in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2013 kandidierte Rupprecht nicht mehr für den deutschen Bundestag. Im Oktober 2012 hat sie den Vorstandsvorsitz des Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verbands (DHPV) übernommen.[2]Von 2005 bis 2013 war sie Kuratoriumsvorsitzende des Müttergenesungswerkes. Marlene Rupprecht ist am 20. Dezember 1947 in Neuenbürg/Enzkreis geboren, ist verheiratet und hat eine Tochter.

Michael Stahl
Geschäftsführer der CURACON GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Seit 2000 ist Michael Stahl Geschäftsführer der CURACON GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, und dort als Mitglied der Kerngeschäftsführung zuständig für den Bereich Marketing. Daneben obliegt ihm die Leitung der Niederlassung in Darmstadt. Herr Stahl ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und hat sich nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre seit nunmehr gut 25 Jahren auf die Prüfung und Beratung von Unternehmen im Gesundheits- und Sozialmarkt sowie in der öffentlichen Verwaltung spezialisiert. Michael Stahl, am 7. November 1955 in Wanne-Eickel geboren, ist verheiratet und Vater von drei Kindern.
    
Univ.-Prof. Dr. rer. soc. Elisabeth Wacker

Technische Universität Dortmund, Fakultät Rehabilitationswissenschaften, Rehabilitationssoziologie

Seit 1996 ist Prof. Dr. Elisabeth Wacker Lehrstuhlinhaberin an der Technischen Universität Dortmund. Die studierte Diplomtheologin und promovierte Soziologin baute seit 1982 an der Universität Tübingen die Forschungsstelle „Lebenswelten behinderter Menschen“ auf und führte bis 1996 die Geschäfte am „Zentrum zur interdisziplinären Erforschung der Lebenswelten behinderter Menschen“ (Z.I.E.L.).

Von 2007-2009 war die Hochschullehrerin Mitglieder der Sachverständigenkommission für den 13. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung Deutschland, BMFSFJ: Mehr Chancen für gesundes Aufwachsen- Gesundheitsbezogene Prävention und Gesundheitsförderung in der Kinder- und Jugendhilfe. Sie hatte 2008/2009 eine Gastprofessur an der Universität Wien inne.
Forschungsschwerpunkte sind Alter und Behinderung, Behinderung in der Gesellschaft und Teilhabe (ICF, WHO und interkultureller Vergleich), Gesundheit und Lebensqualität, Heterogenität und Inklusion, Konzeptionen der Prävention und Rehabilitation, Lebenslage und Autonomie unterstützungsbedürftiger Menschen, Rehabilitationsorganisationen im Wandel (neue Steuerung mit Persönlichem Budget), Ressourcenorientierte Rehabilitation, Soziale Dienstleistung und Management und Community Care.